24.01.2007
Peer Raben verstorben

Peer Raben und Rainer Werner Fassbinder, die sich als junge Männer in München kennenlernten, arbeiteten bis zu RWFs Tod quasi andauernd miteinander. So gibt es aus der frühen Theaterzeit auch Kollaborationen der beiden, wie den ‚Ajax’, „eine archaische Operette nach Sophokles.“ Am 21. Januar 2007 verstarb der 1940 als Wilhelm Rabenbauer geborene Musiker, Komponist, Drehbuchautor und Regisseur in Mitterfels. Neben seinen weithin beachteten Filmkompositionen für Fassbinderfilme komponierte Raben auch Musik zu Filmen von Daniel Schmid, Werner Schroeter, Robert van Ackeren und Barbet Schröder und zuletzt für Wong Kar-wais „2046“. Raben war schon seit Jahren krank, weswegen es eine besondere Freude ist, dass ihm 2006 für sein Lebenswerk der World Soundtrack Award verliehen wurde.
Unser Bild zeigt ihn mit Hut im Jahr 1970, zusammen mit Harry Baer, Kurt Raab (stehend) und Margit Carstensen. Peer Raben - in der Besetzungsliste Wil Rabenbauer genannt - spielt die Rolle des Ridolfo. Es handelt sich bei dem Foto um die WDR-Aufzeichnung von RWFs Goldoni Adaption „Das Kaffeehaus“.

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