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26.09.2008
Irm Hermann – vielseitig und präsent – In der Spielzeit 2008/09 an der Komischen Oper Berlin mit Requiem...
Mozarts Totenmesse mit dem Schauspiel In der Schlangengrube. Sechs Lebenslinien von Armin Petras und Jan Kauenhowen Irm Hermann, die Fassbinder-Actrice der allerersten Stunde, ist im Moment nahezu leibhaftig an unterschiedlichen Orten zur gleichen Zeit präsent. Die bekannte Film-, Fernseh- und Bühnenschauspielerin stellt ihre Vielseitigkeit so in diesem Herbst gleich mehrfach unter Beweis. Ab dem 23. Oktober läuft "ANONYMA - Eine Frau in Berlin" (Regie: Max Färberböck) in den Kinos an, ein Drama, das im Berlin der letzten Kriegstage 1945 spielt. Im deutschen Fernsehen war Irm Hermann in diesem Jahr schon neben Götz George zu dessen 70. Geburtstag in SCHOKOLADE FÜR DEN CHEF zu sehen (Wiederholung am 12.10.2008, 20.15 Uhr, NDR). Sie wirkt zudem wöchentlich in der ARD-Erfolgsserie DIE STEIN mit. Gerade eben noch hat sie einen neuen TATORT abgedreht und im Februar 2009 wird Hermann auch bei Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky in der Kinderbuchverfilmung der HEXE LILLI (nach den Büchern von KNISTER und Birgit Rieger) im Kino zu sehen sein. Gespannt sind wir aber sehr auf Irm Hermanns Auftritt in Sebastian Baumgartens Inszenierung von Requiem mit Premiere am 28.09.2008 um 19.00 Uhr in der Komischen Oper Berlin. Die letzte Komposition von Wolfgang Amadeus Mozart, das Fragment (s)einer Totenmesse, wird in Verbindung mit dem gegenwartsnahen Stück In der Schlangengrube. Sechs Lebenslinien von Armin Petras und Jan Kauenhowen in einer theatralischen Version aufgeführt. Im Programmtext heißt es dazu: „Seitdem der »Bestattungs-Discount« auf der Frankfurter Allee mit Beisetzungen zum Nulltarif wirbt und man sich im Internet mit der »Checkliste für den Sterbefall« versorgen kann, ist der Tod mitten in der neoliberalen Informations- und Konsumgesellschaft angekommen. Hat der Tod dort seinen Schrecken verloren? Ist das Sterben tatsächlich zu einer Normalität geworden oder handelt es sich bloß um eine strategische Normalisierung zum Ausbau unserer angst- und schmerzfreien Räume, während die eigentliche Auseinandersetzung verdrängt wird?“ In der Schlangengrube. Sechs Lebenslinien erlebt damit seine Uraufführung. Den vier Gesangssolisten Brigitte Geller, Elisabeth Starzinger, Peter Lodahl und Dimitry Ivashchenko sind die vier Schauspieler Kathrin Angerer, Herbert Fritsch, Hendrik Arnst und Irm Hermann gegenübergestellt. Die musikalische Leitung hat Markus Poschner. Die weiteren Aufführungstermine in der Spielzeit 2008/09 finden Sie unter: http://www.komische-oper-berlin.de
Die Kartenbestellung bei der Komischen Oper können Sie entweder unter der Telefonnummer 030-47 99 74 00 oder per E-Mail an die Adresse karten@komische-oper-berlin.de vornehmen.
Fotos: © Komische Oper Berlin, 2008
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