|
| |
 |
31.03.2010
Rosel Zech mit „33 Variationen“ in Berlin
Vorstellungen im April & Mai am Renaissance-Theater
33 Variationen, so der Titel des Stücks über die Diabelli-Variationen von Ludwig van Beethoven. Es läuft zur Zeit als deutschsprachige Erstaufführung am Berliner Renaissance-Theater. Rosel Zech ist in der Hauptrolle der Musikwissenschaftlerin Dr. Katherine Brandt brillant besetzt und erfreut die Berliner Kritik und das Publikum. Zur Einführung in das Stück von Moisés Kaufmann heißt es: „Die Idee ist Gold wert! denkt sich der geschäftstüchtige Wiener Komponist und Musikverleger Anton Diabelli und läßt diesem Gedanken flugs Taten folgen: Er bittet 1819 die 50 ‘vorzüglichsten’ Komponisten um jeweils eine Variation eines höchstselbst komponierten Walzerthemas. Liszt, Schubert und fast alle anderen gefeierten Tonkünstler reichen brav ihre Beiträge ein – doch Ludwig van Beethoven hat für Diabellis schlichte Melodie zunächst nur Hohn übrig. Verächtlich lehnt der gnadenlose Komponist ab, seine kostbare Zeit mit diesem ‘Melodiechen’ zu vergeuden. Seine schroffe Ablehnung ist historisch dokumentiert – ebenso unzweifelhaft belegt ist aber auch die Besessenheit, die ihn kurz darauf ergreift und dazu treibt, jenen Klavierzyklus zu schaffen, der als eines der epochalen Werke in die Musikgeschichte eingehen soll: ‘die 33 Veränderungen über einen Walzer von Anton Diabelli’ op. 120, kurz: die Diabelli-Variationen.“
Aufführungstermine für April und Mai 2010 und mehr zum Stück auf den Seiten des Renaissance-Theaters.
Homepage von Rosel Zech
Foto links: © Ruth Kappus Foto rechts: © Renaissance-Theater, Berlin
|
|
|
 |
|